Messner Mountain Foundation

Hilfe zur Selbsthilfe: MMF

Seit einfache Bergbauern 1970 das Leben von Reinhold Messner am Nanga Parbat retteten, fühlt er sich eng mit den Menschen dort verbunden. Viele Jahre lang organisiert er bereits Hilfe für die Bewohner abgelegendster Täler rund um den Schicksalsberg und anderer unzugänglicher Bergregionen.

Konzeption

Mit seiner Stiftung, der Messner Mountain Foundation, übernimmt Reinhold Messner soziale Verantwortung für die Bergvölker. Konzipiert als Hilfe zur Selbsthilfe, geht es darum, den Einheimischen hoch oben in den Bergen des Himalaja, Karakorum, im Hindukush, in den Anden oder im Kaukasus mit Landwirtschaft und Tourismus das Überleben zu sichern.

Die Stiftung setzt sich zusammen aus den Stiftungsbeiräten Prof. Dr. Herbert Henzler, Dr. Ulrich Cartellieri, Dr. Jürgen Weber, Prof. Dr. Ulrich Lehner und Reinhold Messner. Ein erstes Projekt – eine Schule im Diamir-Tal – ist abgeschlossen. Auch der Aufbau von „Boulder Village“, einem Dorf im Industal (Pakistan), wo die Leute von Tato und Muthat untergebracht wurden, deren Dörfer im Rakhiot-Tal im November 2002 von einem schlimmen Erdbeben zerstört wurden, ist großteils abgeschlossen. Für Alai-Valley (2005) und Hushe-Valley (2007) erfolgte jeweils eine Erdbebenhilfe. Aktuelle Hilfsleistungen laufen für das Hunza-Valley nach dem katastrophaler Erdrutsch in Attabad am 4.1.2010.

Spendenkonto MMF – Messner Mountain Foundation

in Trägerschaft der Bridges Nachlassmanagement GmbH,
Oettingenstrasse 25, D-80538 München 

Tel.: +49 89 242129
Fax: +49 89 242129 10 

HypoVereinsbank AG München
IBAN DE53 7002 0270 0658 7534 44,
Swift Code/BIC HYVED EMMXXX

Infos erhalten Sie über das Büro Reinhold Messner

Kontakt Büro Messner

Gedanken

Reinhold Messner

„Die Einheimischen im pakistanischen Diamirtal (Kaschmir) haben mir 1970 das Leben gerettet, nachdem mir zusammen mit meinem Bruder Günter die erste Überschreitung des Nanga Parbat gelungen war. In Nepal, Bhutan, Peru und Tibet habe ich insgesamt etwa zehn Jahre meines Lebens verbracht. Ich verdanke den Bergvölkern so viel. Jetzt gebe ich etwas davon zurück.“

Reinhold Messner

Aktuelle Projekte der MMF

MMF Schulprojekt

Schulprojekt für 50 Kinder

Reinhold Messner unterstützt ein Schulbauprojekt für 50 Kinder im Diamir Tal in der Kashmir-Region in Pakistan. Dort war er 1970 von Einheimischen gerettet worden, nachdem ihm zusammen mit seinem Bruder Günter die erste Überschreitung des Nanga Parbat gelungen war. Die dramatischen Szenen am Berg und der Tod seines Bruders hat Messner in seinem “Der nackte Berg” eindrucksvoll geschildert.

Die Schule – es ist die erste in diesem Tal – befindet sich auf einer Höhe von etwa 2590 Metern. Die nächste Schule liegt 12 Stunden Fussmarsch entfernt. Messner hat die Kosten für einen Lehrer für die ersten fünf Jahre übernommen. Von damaligen Präsidenten Musharraf erhielt er die Garantie, dass der pakistanische Staat danach die Verantwortung für diese Schule übernimmt.

MMF Hilfe für Pakistan

Notsituation in Pakistan

Pakistans schlimmste Überschwemmung der letzten 80 Jahre hat schon Tausende Menschen ums Leben gebracht, weitere Millionen leiden unter Hunger, und der Verbreitung von Cholera und anderen tödlichen Krankheiten. Maurizio Giuliano, Sprecher der Vereinten Nationen, äußerte sich gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters: „Die Herausforderungen sind absolut massiv und das Hochwasser ist noch nicht vorüber.“ Unzählige Brücken und Straßen sind zerstört und es bedarf noch nie dagewesener Bemühungen um Notversorgung und Ärzte in die abgelegenen Täler des Karakorum-Gebirges zu befördern. Die gesamte Region, so geschätzt von Wanderern und Bergsteigern, ist von der Katastrophe betroffen.

Die Vereinten Nationen koordinieren die Hilfseinsätze, allerdings sind sie vom Ausmaß der Zerstörung überfordert. Nur ein Bruchteil der 6 Millionen Pakistanis, die dringend Nahrung und sauberes Trinkwasser benötigen, konnten bis jetzt versorgt werden, über hunderttausend Kinder sind Cholera-gefährdet. Sie brauchen Ihre Hilfe. Die Reinhold Messner Foundation ist seit vielen Jahren in den Tälern Nordpakistans aktiv, um dort Schulen und Hospitäler zu bauen. Die Foundation half der Bevölkerung dieser entfernt gelegenen Täler beim Wiederaufbau nach dem Erdbeben im Jahr 2005.