 |  | Mein Leben am Limit |  |  | "Die Welt war nicht größer als dieses Tal. Man ging auf die Almen, um Heu zu holen. Weiter ging man nicht." Reinhold Messner ist von Anfang an weitergegangen als die anderen, hat immer wieder Tabus gebrochen. Früh ließ er Villnöß, das enge Tal seiner Südtiroler Kindheit, hinter sich, erreichte als erster den Gipfel des Everest ohne Sauerstoff-Maske und bestieg alle 14 Achttausender. Nach der Felskletterei und dem Höhenbergsteigen wandte er sich schließlich der Durchquerung der großen Ebenen zu und bezwang zu Fuß die größten Sand- und Eiswüsten der Erde: "Ich gehe freiwillig in die Hölle", schreibt er heute dazu. Nach seiner Zeit als EU-Parlamentarier treibt er inzwischen in Eigenregie sein ehrgeiziges Bergmuseumsprojekt voran.
Was aber beflügelt diesen Erfolgsmenschen? Was ist seine Philosophie? Und woher schöpft er die Kraft und die Phantasie, sich immer wieder neu zu erfinden? Reinhold Messner gibt Antworten auf die Schlüsselfragen in seinem Leben und spricht über seine Heimat, seine Frau und seine Kinder, über Freundschaft und Egoismus, über bürgerliche Moral, über das Scheitern und seinen Instinkt, fast immer das Richtige zu tun.
Reinhold Messner: Mein Leben am Limit. Eine Autobiographie in Gesprächen mit Thomas Hüetlin Malik 2004 279 S., 19,90 € ISBN: 3-89029-285-2
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